Reha-Sport

Beschwerden nachhaltig lindern

Reha-Sport = auf ärztliche Verordnung

Über 1,6 Millionen Anträge werden jährlich bei der Rentenversicherung auf Rehabilitation gestellt. Ca. ein Drittel leidet an Beschwerden wie z.B. Rückenschmerzen. Langfristige Maßnahmen sind notwendig, damit nicht nur der Alltag besser bewältigt werden kann, sondern auch um einer Verschlechterung des Zustandes zuvorzukommen. In der Gruppe macht es gleich viel mehr Spaß und der feste Termin sorgt für Kontinuität und Regelmäßigkeit.

Warum Reha-Sport?

Reha-Sport trägt dazu bei, wenn nach einer Erkrankung oder auch aufgrund einer angeborenen Behinderung die physische Leistungsfähigkeit gefährdet ist, Akutphasen zu überbrücken und die Wiedereingliederung in den Alltag zu erleichtern. Rehabilitationssport ist nach §44 des Sozialgesetzbuches (§ 64 SGB IX) eine ergänzende Leistung, welche einem zusteht und nicht verwehrt werden kann.

Die Kurse sind also eine Nachsorge, welche die weitere Genesung nach einer medizinischen Rehabilitation vorantreiben sollen. Rehasport wird folglich denjenigen verordnet, die sich bereits in ärztlicher Behandlung befinden. Der behandelnde Arzt ist beim Antrag stellen die erste Anlaufstelle.

Deine Möglichkeiten

Reha-Sport Orthopädie

Reha-Sport Orthopädie spricht Menschen an, die mit Erkrankungen an der Wirbelsäule, Osteoporose, Morbus Bechterew, Gelenkschäden, Amputationen oder Endoprothesen ihre Beweglichkeit verbessern, die Muskulatur kräftigen und Beschwerden lindern wollen. Die Übungen sind auf das jeweilige Krankheitsbild und die Leistungsfähigkeit zugeschnitten.
Inhalte des Reha-Sport Orthopädie sind: Funktionelle Gymnastik, Bewegungsspiele, Entspannungsübungen und kontrollierte Schulung der Ausdauer

Reha-Sport Hockergymnastik

Die Hockergymnastik ist für Menschen geeignet, denen Übungen auf dem Boden liegend oder im Stehen zu schwer oder anstrengend sind. Bei dieser Methode sitzen die Patienten auf einem Hocker und führen rückenschonende Übungen durch. Ziel ist es, eine höhere Belastbarkeit zu erreichen um beispielsweise wieder an anderen Reha-Angeboten teilzunehmen.
Inhalte des Reha-Sport Orthopädie sind: Funktionelle Gymnastik, Bewegungsspiele, Entspannungsübungen und kontrollierte Schulung der Ausdauer

Reha-Sport COPD

Reha-Sport COPD richtet sich an Betroffene mit der Krankheit COPD. Bei der Krankheit handelt es sich um eine chronische Lungenkrankheit. Der Begriff "obstruktiv" beschreibt die vorliegende Verengung der Atemwege, die sich durch Atemnot - zunächst unter Belastung später auch in Ruhe - äußern kann. Eine gezielte und frühzeitige Behandlung kann helfen, diesen Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und Krankheitsschüben vorzubeugen. Ergänzend zu einer medikamentösen Behandlung hilft körperliches Training die Lebensqualität zu erhalten. 

Reha-Sport Covid19-Genesese

Dieses Reha-Sport-Angebot richtet sich speziell an Personen, die an COVID19 erkrankt waren und unter Spät- u. Langzeitfolgen leiden. Die Beschwerden bei COVID19-Genesenen können sein: Geruchsverlust, erschwerte Atmung, Herz- Kreislaufbeschwerden oder Erkrankungen der inneren Organe. Dieses Bewegungsangebot hilft damit umzugehen und Verbesserungen bei regelmäßiger Teilnahme zu erzielen. Grundlagen sind die Auswertungen der Deutschen Sporthochschule in Köln, die bereits eine Studie auf die Spätfolgen und deren Rehabilitationsmaßnahmen geworfen haben.

Funktionstraining

Funktionstraining richtet sich an Personen mit Problemen des Stütz- und Bewegungsapparates. Funktionstraining ist immer „organorientiert“ – bei Osteoporose beispielsweise steht der Erhalt von Funktionen der Muskulatur, der Knochen, der Gelenke und des gesamten Skelettsystems im Vordergrund. Auch hier steht die Gruppe mit ihren gruppendynamischen Aspekten für das Training ein – besonders bei gemeinsamen Krankheitsbildern (z. B. Osteoporose) spielt der Erfahrungsaustausch eine große Rolle. Außerdem soll der Selbsthilfe-Gedanke gestützt werden.